Erik von Malottki: Familien- und Jugendpolitik
Erfahrung in Familien- und Jugendpolitik: Ausschussarbeit und Bürgeranliegen
Familien- und Jugendpolitik gehört zu den Bereichen, in denen Erik von Malottki während seiner Zeit im Deutschen Bundestag nachweisbar parlamentarische Erfahrung gesammelt hat. Das Bundestagsarchiv führt ihn in der 20. Wahlperiode von 2021 bis 2025 als ordentliches Mitglied des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Gleichzeitig gehörte er dem Petitionsausschuss an. Die Beitragsserie verbindet diese beiden Erfahrungen mit dem Thema, Bürgeranliegen ernst zu nehmen und sozialpolitische Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.
Für die Landtagskandidatur 2026 ist dabei wichtig, die Zuständigkeitsebene zu wechseln. Familien- und Jugendpolitik im Bund umfasst andere Instrumente als im Land. Mecklenburg-Vorpommern entscheidet beispielsweise über zentrale Rahmenbedingungen für Kitas, Schulen, Jugendhilfe, Landesprogramme und Teile der sozialen Infrastruktur. Bundespolitische Ausschusserfahrung kann Hintergrundwissen liefern, ersetzt aber nicht die konkrete Arbeit mit Landesrecht, Kommunen und Trägern.
Was macht der Bundestagsausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend?
Bundestagsausschüsse bereiten Entscheidungen des Parlaments fachlich vor. Im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend werden Themen aus einem breiten gesellschaftspolitischen Spektrum beraten. Dazu zählen familienbezogene Leistungen, Kinder- und Jugendpolitik, Seniorenfragen, Gleichstellung und weitere soziale Themen. Von Malottkis ordentliche Mitgliedschaft zeigt, dass er in diesen Bereichen an Beratungen der 20. Wahlperiode beteiligt war. Für aktuelle Aussagen sollte jedoch immer kenntlich gemacht werden, dass diese Ausschusstätigkeit 2025 mit dem Ende der Wahlperiode abgeschlossen wurde.
Petitionsausschuss und direkte Bürgeranliegen
Der Petitionsausschuss hat eine besondere Funktion, weil Bürgerinnen und Bürger sich mit Bitten oder Beschwerden an den Deutschen Bundestag wenden können. Ausschussmitglieder prüfen Anliegen, Zuständigkeiten und mögliche politische oder administrative Lösungen. Diese Arbeit kann einen unmittelbaren Blick auf konkrete Probleme vermitteln, die in allgemeinen politischen Debatten weniger sichtbar sind. Für eine mögliche Tätigkeit im Landtag ist diese Erfahrung relevant, weil auch dort Bürgerkontakte, Eingaben und individuelle Problemfälle zum Alltag eines Abgeordneten gehören können.
Familienpolitik auf Landesebene
Landespolitik beeinflusst Familien besonders über Bildung, Betreuung, kommunale Infrastruktur, Gesundheitsversorgung, Wohnen und Mobilität. Mecklenburg-Vorpommern hat in den vergangenen Jahren beispielsweise die beitragsfreie Kita als landespolitisches Thema geprägt. Für die kommende Wahlperiode stellen sich weitere Fragen: Wie wird Qualität in Kitas gesichert? Wie werden Fachkräfte gewonnen? Wie gut funktionieren Ganztagsangebote? Welche Unterstützung erhalten Familien in schwierigen Lebenslagen? Solche Themen werden nicht im Bundestag allein entschieden, sondern benötigen landespolitische und kommunale Lösungen.
Jugendpolitik und Beteiligung
Jugendpolitik umfasst mehr als Schule. Jugendhilfe, Freizeitangebote, Vereine, politische Beteiligung, Ausbildung, Mobilität und Schutz vor Gewalt gehören ebenfalls dazu. Für Neubrandenburg ist die Frage wichtig, welche Angebote junge Menschen vor Ort haben und wie sie in Entscheidungen einbezogen werden. Von Malottkis frühere Tätigkeiten in Bildung, Jugendhilfe und Gewerkschaftsarbeit bilden dafür einen biografischen Hintergrund. Politisch entscheidend sind jedoch aktuelle Konzepte, Finanzierung und die Zusammenarbeit mit Kommunen und freien Trägern.
Seniorenpolitik und generationengerechte Infrastruktur
Der ehemalige Bundestagsausschuss, dem von Malottki angehörte, umfasste auch Seniorenpolitik. Auf Landesebene berührt dieses Thema Pflege, Gesundheitsversorgung, Barrierefreiheit, Mobilität und soziale Teilhabe. Das vergünstigte Seniorenticket in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Beispiel dafür, wie unterschiedliche Politikfelder zusammenwirken. Eine alternde Bevölkerung macht außerdem die Erreichbarkeit von Ärzten, Pflegeangeboten und öffentlichen Einrichtungen wichtiger. Familien- und Seniorenpolitik stehen daher nicht getrennt nebeneinander, sondern überschneiden sich in vielen Alltagsfragen.
Bürgeranliegen ernst nehmen – was heißt das praktisch?
Politikerinnen und Politiker können Bürgeranliegen durch Sprechstunden, Petitionen, Gespräche, Anfragen und die Vermittlung an zuständige Stellen aufnehmen. Dabei ist Transparenz entscheidend: Nicht jedes Problem kann politisch gelöst werden, und nicht jeder Wunsch fällt in die Zuständigkeit des Landtages. Seriöse Bürgerarbeit bedeutet deshalb auch, Zuständigkeiten zu erklären, unrealistische Erwartungen zu vermeiden und Rückmeldungen zu geben. Von Malottkis Erfahrung aus dem Petitionsausschuss ist in diesem Zusammenhang ein überprüfbarer Teil seines politischen Lebenslaufs.
Familien- und Jugendpolitik mit Bildung verbinden
Von Malottkis aktueller Schwerpunkt Bildung überschneidet sich stark mit Familien- und Jugendpolitik. Kitas, Schulsozialarbeit, Berufsschulen und Hochschulen prägen den Alltag junger Menschen und ihrer Familien. Gute Bildungsangebote können Eltern entlasten, Teilhabe verbessern und Fachkräfte an eine Region binden. Für Neubrandenburg entsteht daraus eine politische Kette: Qualität in Kita und Schule, gute Jugendangebote, Ausbildungsmöglichkeiten, Hochschule und attraktive Arbeitsplätze tragen gemeinsam dazu bei, dass junge Menschen Perspektiven in der Stadt sehen.
Soziale Politik wirkt am stärksten im Alltag
Familien- und Jugendpolitik wird häufig über Gesetze und Programme diskutiert, ihre Wirkung zeigt sich jedoch im täglichen Leben. Eltern merken, ob Betreuung verlässlich ist. Jugendliche merken, ob Busse fahren, Jugendräume offen sind und Ausbildungsplätze erreichbar bleiben. Ältere Menschen merken, ob medizinische Versorgung, Pflege und Mobilität funktionieren. Deshalb sollte sozialpolitische Arbeit verschiedene Lebensphasen zusammen denken und regionale Unterschiede berücksichtigen. Für Neubrandenburg bedeutet das, städtische Angebote mit dem Umland zu verknüpfen und die Perspektiven von Kindern, Jugendlichen, Eltern und Seniorinnen und Senioren in Planungen einzubeziehen. Erfahrungen aus parlamentarischen Ausschüssen können helfen, Themen systematisch zu bearbeiten. Entscheidend ist aber, ob daraus auf Landesebene konkrete, finanzierbare und überprüfbare Maßnahmen entstehen, die bei den Menschen tatsächlich ankommen.
FAQ – häufige Fragen
War Erik von Malottki Mitglied im Familienausschuss des Bundestages?
Ja. Das Bundestagsarchiv führt ihn in der 20. Wahlperiode als ordentliches Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
War er auch im Petitionsausschuss?
Ja. Er war ordentliches Mitglied im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages.
Was hat Familienpolitik mit dem Landtag zu tun?
Das Land entscheidet über viele Rahmenbedingungen, die Familien direkt betreffen, etwa Kita, Schule, Jugendhilfe, Landesprogramme und Teile der sozialen Infrastruktur.
Ist Bundestagserfahrung automatisch auf den Landtag übertragbar?
Nicht vollständig. Die parlamentarischen Abläufe ähneln sich teilweise, die rechtlichen Zuständigkeiten unterscheiden sich jedoch. Deshalb müssen bundespolitische Erfahrungen an Landesrecht und Landesaufgaben angepasst werden.
Welche Jugendthemen sind für Neubrandenburg relevant?
Dazu gehören Bildung, Schulsozialarbeit, Freizeit- und Beteiligungsangebote, Ausbildung, Mobilität und die Frage, welche Zukunftsperspektiven junge Menschen in der Region haben.
Wo lässt sich die Ausschussmitgliedschaft überprüfen?
In der archivierten Abgeordnetenbiografie des Deutschen Bundestages zur 20. Wahlperiode.
Weiterführende Informationen im Netz
- Erik von Malottki – offizielle Website – Informationen des Kandidaten zu Zielen, Lebenslauf und Kontakt.
- SPD Mecklenburg-Vorpommern – Kandidierende 2026 – Übersicht der Direktkandidaturen; Erik von Malottki wird für Wahlkreis 3 Neubrandenburg II geführt.
- Deutscher Bundestag – Archivbiografie – Offizielle Angaben zu seiner Tätigkeit in der 20. Wahlperiode 2021 bis 2025.
- Landtag Mecklenburg-Vorpommern – Informationen zu Aufgaben, Wahl und parlamentarischer Arbeit.
- Landeswahlleitung MV – Landtagswahl 2026 – Amtliche Informationen zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern.
- Deutscher Bundestag – Petitionen – Informationen zum Petitionswesen des Deutschen Bundestages.
- SPD MV – Regierungsprogramm 2026–2031 – Programmatische Positionen der SPD für die kommende Wahlperiode.
Stand der Einordnung: September 2026.

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